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  Von G. Wandt und T. Mielke

Am 20. Dezember wird der längste Bauabsc...
   INFORMATION
Das Projekt wird
vom Regional-
management Ober-
lausitz begleitet und aus Mitteln der GA 'Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur' durch das Sächsische Staatsministerium für Wirtschaft und Arbeit finanziert.
 
Regionen verbinden
 
Wir brauchen eine schnelle Anbindung an das europäische Autobahnnetz – so die Forderung der überwiegenden Bevölkerung in der südöstlichen Oberlausitz. Denn Straßen sind Lebensadern, die Handel und Wirtschaft fördern. Wie einst zur Blütezeit der Oberlausitz, als die zwei große Handelswege den wirtschaftlichen Austausch ermöglichten.

Die beiden Verkehrsachsen gibt es immer noch. Die West-Ost-Magistrale zwischen Frankfurt/M. und Görlitz ist inzwischen als Autobahn (BAB 4) ausgebaut. Die Nord-Süd-Verbindung hingegen besteht nur als Bundestrasse. Sie endet als Sackgasse in Zittau.
Sie endet als Sackgasse iniin KARTEN
Durch die schlechte Anbindung profitiert der südliche Teil des Landkreises Görlitz zu wenig von der Autobahn. Verstärkt wird das Problem dadurch, dass es auch in Richtung Tschechien noch keine leistungsfähige grenzüberschreitende Verkehrsader gibt. Dadurch haben viele heimische Wirtschaftsunternehmen Wettbewerbsnachteile hinzunehmen. Und das wirkt sich aus.

Andererseits ergeben sich für den Landkreis im Hinblick auf die EU-Osterweiterung auch große wirtschaftliche Chancen, da die Grenznähe zu Polen und Tschechien eine günstige strategische Ausgangsposition schafft.

Deshalb kämpfen viele Einwohner des Landkreises Görlitz für eine Verbindung zwischen der BAB 4 und der tschechischen Schnellstraße R35. Allen voran die die Interessengruppe B178 IG B178..
 
 
Kriterien des Neubaus
 
  • Geringere Gesamtkosten.


  • Die höheren Kosten beim Ausbau in Höhe von ca. 8,5 Mio. Euro entstehen vor allem durch die größere Anzahl von Großbrücken und der neu anzulegenden Straßen für Busse und langsamfahrende Fahrzeuge (1)


  • Geringere Unfallgefahren durch optimale Trassenführung hinsichtlich Geradenlängen und Kurvenradien. (1)


  • Geringere Betroffenheit von Lärmemissionen.


  • Geringere Bebauungsflächen, Neubau: 40 ha, Ausbau: 60 ha (1)


  • Größere Verkehrsentlastung für die Bundesstraße B 96 durch in etwa „mittige“ Lage zwischen B 96 und B 178 alt. (1)


  • Kein Abriss von Häusern nötig.


  • Geringere Behinderungen während der Bauzeit.


  • Die B 178 alt kann bis zur Anbindung der B 178 neu voll genutzt werden. (1)


Quellen
(1) DR. BRENNER + MÜNNICH (1997): Gutachten zur Verkehrsentwicklung auf der B 178 und S 148
 
 
 
 
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